Donnerstag, 19. November 2009

Karma sichtbar und damit begreifbar machen

Wenn ich beim Aufstellen sehe, wie bestimmte Themen von Generation zu Generation weitergetragen werden (Gewalt, Missbrauch, Alkohol …) muss ich an Karma denken.

Karma bezeichnet das spirituelles Konzept, dass jede Handlung, jeder Gedanken und jedes Wort – physisch wie geistig – eine Konsequenz zur Folge hat. Diese muss sich nicht unbedingt im aktuellen Leben zeigen, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren.

Um das Phänomen Karma zu akzeptieren, muss man natürlich bereit sein, sich auf das Phänomen Wiedergeburt einzulassen. Wiedergeburt heißt nicht, dass man als derjenige erneut auf die Welt kommt, der man heute ist. Wiedergeburt ist auch in dem Sinne möglich, dass die Flamme von einer Kerze auf die nächste übertragen wird. Und genau daran muss ich denken, wenn ich sehe, wie Themen (Karma) von Generation zu Generation weitergetragen werden.

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