Olaf hat mich dazu angeregt, diesen Kommentar zu genauern. Anweisung sind natürlich auch okay - solange sie dem Impuls eines Stellvertreters entsprechen. Es könnte ja sein, dass der Aufstellende immer wieder erlebt, dass ihn jemand in seinem Leben herumkommandiert, Anforderungen an ihn stellt, über ihn bestimmt.
Die Herausforderung dabei ist für den Moderator und den Stellvertreter, zu unterscheiden, ob es ein Impuls ist, der aus der stellvertretenen Figur herauskommt, oder eine (fixe) Idee/Vorstellung, wie der Aufstellende sein Problem, das gerade aufgestellt wird, in den Griff bekommt.
Ich vermute - und werde das in den Aufstellungen überprüfen -, dass es genügt, genau zu formulieren: "Ich habe den Impuls, dich jetzt herumzukommandieren", "Ich würde dich jetzt am liebsten ..." usw.
Entscheidend ist, dass der Prozess des Aufstellenden im Mittelpunkt bleibt, und dass der Stellvertreter nicht in den Wahn verfällt zu glauben, seine Vorstellung von der Lösung sei besser als das, was das Aufstellende spürt/braucht.
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