Wer sich mit dem Aufstellen beschäftigt, kommt an Hellinger nicht vorbei. Auch nicht an seinen Fans und Gegnern. Mal abgesehen davon, dass ich sein - wie es überall genannt wird - Standardwerk "Ordnungen der Liebe" schrecklich fand, wollte ich mir doch ein besseres Bild machen und habe mir deswegen über Weihnachten zwei Bücher reingezogen. In "Anerkennen, was ist" wird Hellinger von Gabriele ten Hövel interviewt, und plötzlich versteht man den Mann (was so ein bisschen Journalismus doch ausmacht ...). Ich muss gestehen, ich bin sehr angetan - von dem, was er sagt. Wie er arbeitet, kann ich nicht beurteilen. Habe dann gleich noch "Ein langer Weg" nachgelegt und war noch tiefer beeindruckt. Mir gefällt sehr, was er sagt. Und genau betrachtet ist das so weit vom Buddhismus nicht entfernt.
Jedenfalls werde ich mir den Mann nun mal anschauen. Im Februar ist er in Berlin, dann verschaffe ich mir einen eigenen Eindruck.
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